Serbien III: Belgrad

21.-24.05.2016

Belgrad – Liebe auf den zweiten Blick.

Wir haben jetzt vier Tage in Serbiens Hauptstadt verbracht (inkl. Anreise), erst gestern ist bei uns der Groschen gefallen und wir fühlen uns gut in Belgrad. Die Stadt ist nicht halb so zugänglich wie Budapest, das liegt in erster Linie an der fehlenden U-Bahn. Damit ist unser Aktionsradius etwas limitiert, denn Radfahren ist hier wirklich nicht so einfach – uns fehlt auch die Übersicht wo wir eigentlich sind. Auch die Einfahrt in die Stadt war nervenaufreibend – nur eine Spur, viel Verkehr, kaum Seitenstreifen, heiß und staubig. Gestern saßen wir dann in einem authentischen serbischen Restaurant (trotzdem gab es auch was ohne Fleisch, also vielleicht doch nicht so authentisch). Bei lokalem Craftbeer (Kabinet – unter den Top Drei bisher) sind wir dann mit dem Kellner ins Gespräch gekommen. Wir waren am Ende die letzten Gäste und haben dann auch unseren ersten Rakija getrunken – heute morgen gings dann entsprechend spät wieder in die Stadt 😉 Aber wir sind endlich angekommen in dieser schönen Stadt. Heute stand Fahrradwartung auf dem Programm. Während der Einfahrt nach Belgrad war mir schon eine Veränderung im Fahrgefühl aufgefallen – etwas ruckelig, ich habs auf die verschmutze Kette geschoben – es zeigt sich: das Tretlager ist durch (oder wie der Mechaniker später meinen sollte: „It’s dead“). Also erstmal Panik, wir haben kein einfaches Vierkantlager sondern die SRAM/Truvativ – Variante, ob man das hier bekommt? Oder müssen wir zurück nach Ungarn? Also ab zum Fahrradladen, durch das Verkehrchaos. Wie lange wird er brauchen bis er das Teil hat und eingebaut hat? Die Jungs von Pro Bike sind total entspannt, nicht ob unser Problem behoben werden kann ist die Frage, sondern nur ob sofort oder gleich. Wir warten eine halbe Stunde und bekommen nebenbei Tipps für die Route der nächsten Tage – Hvala, super Service!

Unser Hostel liegt mitten in der Altstadt, kurz unter der Festung Kalemegdan – hier trifft man sich abends zum Flanieren. Wir können die Räder problemlos im Innenhof unserer Unterkunft unterstellen. Da es sich um das erste Hostel handelt, das Google bei den Suchbegriffen „Belgrade bikefriendly hostel“ ausspuckt, ist es wohl die typische Radlerabsteiger. So erfahren wir, dass Dominik und Simon (dominik-and-simon-travelling), die wir in Österreich getroffen hatten, kurz vor uns hier waren. Es gibt noch so viel mehr zu erzählen, z.B. vom besten veganen/vegetarischen Restaurant (siehe hier), in dem wir je gegessen haben und wir Stammkunden geworden sind. Das holen wir mal im echten Leben mit nem kühlen Getränk in der Hand nach.

Love and Peace,

T+D


Belgrade – Love at second sight.

After our phenomenal experiences in rural Serbia we expected Belgrade to be even cooler. But besides entering the city via a big rush street, Belgrade was not that accessible for us due to the missing tube system – so we needed some days to feel comfortable in the Serbian capital. But then, as expected, we fell in love. At least after the local bike shop replaced Daniels broken bottom bracket in a professional and welcoming way. We had a lot of awesome food and drinks, found the fanciest and best vegan restaurant we’ve ever been to and drank Rakija with a waiter at a traditional Serbian restaurant.

Cheers,

Toni & Daniel

 

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