Türkei II: Istanbul

Wir sitzen jetzt zum dritten Mal beim Frühstück im Sultan Hostel in Istanbul (gestern lief dabei der Herr der Ringe Soundtrack, wie passend). Bisher haben wir praktisch nichts in der Stadt angeschaut. Dieses Mal haben wir uns nicht wie Wien, Budapest oder Belgrad gleich ins Getümmel gestürzt sondern erst eine wohlverdiente Pause eingelegt. Ganz so ruhig war es dann aber doch nicht, immerhin sind wir für den Radservice auf die asiatische Seite gefahren (damit waren wir jetzt offiziell mit dem Rad in Asien). Das bedeutet wieder rein in den Verkehr in Istanbul. Wir nehmen allerdings die Fähre auf die andere Seite, was auch mit Rädern problemlos funktioniert und wirklich Spass macht. Bisiklet Gezgini ist der letzte Rohloffservice vor Bankok – also lassen wir alles machen. Ritzel und Kettenblätter sind so durch, dass sie gewechselt werden müssen. Eine Kette war bei unserem Gewicht für die Strecke wohl doch zu wenig 😉 Der Fahrradladen ist auf jeden Fall ein Veloparadies, wann hat euch euer Schrauber das letzte Mal von seinen eigenen Zentralasienabenteuern erzählt? Ob Tillmann Waldthaler oder Reisende, die wir in beide Richtungen unserer Route treffen, alle waren sie hier um die Räder vor Asien noch mal fit machen zu lassen. Danach gehts zurück ins Hostel. Das Hostel haben wir letzten Endes spontan ausgesucht (alle für uns interessanten Hostels sind in einer Straße in der Altstadt im europäischen Teil der Stadt), weil wir hier eine Gruppe Reisende treffen, unter anderem Andy, The Wild Cyclist, für den es demnächst nach Afrika geht. Zusammen mit Koen aus den Niederlanden (Cycling for Tigers), Alex aus England und Russia (so sein Spitzname) aus Marroko lernen wir Shithead spielen und trinken zuviel Efes. Heute werden wir uns mal nen bisschen die Stadt anschauen und etwas Zeit in die Planung von Route und Visa investieren. Gestern haben wir für Toni ein Kopftuch gekauft, damit sind wir sowohl für Moscheebesuche als auch für kommende islamische Länder gerüstet.

Cheers,

T+D

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